Diese Perspektiven beschäftigen sich mit dem, was gerade passiert: Eine demografische Verschiebung, die bis 2050 dazu führt, dass über 50% der Europäer*innen 50+ sein werden. Organisationen, die nicht darauf vorbereitet sind. Ein Arbeitsmarkt, der Menschen mit der höchsten Expertise systematisch aussortiert. Und die Frage, wie wir Arbeit, Karriere und Unternehmertum komplett neu denken müssen.
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Das hier ist nicht unbedingt „Feel-Good“-Content. Das hier sind Positionen. Manchmal unbequem. Immer fundiert & recherchiert.
Als Teil des fixen Autorinnen-Teams von HRweb.at, Österreichs führendem HR-Magazin, erscheint hier einmal monatlich ein Schwerpunkt-Fachartikel zu den Themen Longevität, Generationen-Management, Stereotypen, New Work und kulturelle Transformation am Arbeitsplatz.
Direkt, provokant, paradigmenwechselnd.
Silverpreneurship. Sie bauen auf Ihrer Erfahrung auf. Sie lösen echte Probleme. Sie entwickeln Geschäftsmodelle, die nachhaltig sind – nicht weil sie „skalieren“, sondern weil sie auf Substanz basieren.
Die hier vorgestellten Berufsprofile und Konzepte sind keine Blaupausen zum Abkopieren. Sie sind Impulse. Denkansätze. Muster, die zeigen: Es gibt mehr Möglichkeiten, als Sie denken – und die meisten haben nichts mit „passivem Einkommen“ oder „automatisierten Funnels“ zu tun.
Wir testen, verwerfen, entwickeln weiter. Ihre Erfahrungen und Ideen sind essentieller Teil dieses Experiments. Denn nur gemeinsam finden wir heraus, welche Modelle wirklich funktionieren – ehrlich, nachhaltig, ohne Bullshit.
Die demografische Entwicklung fordert grundlegende Veränderungen im Umgang mit Arbeit und Alter. Während die Anhebung des Pensionsantrittsalters zunehmend diskutiert wird, stößt das Konzept der Silverpreneurship in Österreich auf spezifische Hürden: Die aktuelle steuerliche Situation und die doppelte SVA-Zahlung halten viele potenzielle Kandidat:innen davon ab, trotz vorhandener Expertise und Leistungsfähigkeit ein zusätzliches Einkommen neben der Pension zu erwirtschaften. Diese Haltung ist verständlich. Dennoch dürfen wir nicht auf politische Lösungen warten, denn die Herausforderung ist zu komplex, um sie allein der Politik zu überlassen. Die Silverpreneur-Bewegung muss aktiv vorangetrieben werden, indem wir selbst gestalten und Wertschöpfung durch Erfahrung ermöglichen, statt auf externe Rahmenbedingungen zu hoffen.